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Hier gibt es Informationen und Tipps für Fahrschüler, Anfänger und Kraftfahrer, die wissen, dass sie noch nicht alles wissen.

Montag, 25. November 2013

Worüber ich mich wundere.

Überarbeitet und aktualisiert am 25.4.2015

Nicht nur über die Politik, auch über die Fahranfänger wundere ich mich immer mehr.

So ist es anscheinend so, dass nur die Wenigsten in eine Fahrschule gehen, um das Fahren zu erlenen - und zwar möglichst gut - sondern eigentlich nur, "um den Führerschein zu machen".

Das Fahren lernt man dann irgendwo anders, wenn es einem als Talent nicht schon von Geburt aus mitgegeben wurde.

Was es damit in Wirklichkeit auf sich hat, kann man an den Versicherungsprämien sehen. Wo ist das höchste Risiko für die Versicherer? Beim Anfänger, deshalb sind dort die Prämien am höchsten.

Nun ist es leider so, dass viele Fahrschulen aus Konkurrenzgründen nicht den besten Unterricht geben, sondern den billigsten, den man daran erkennt, dass möglichst wenig Fahrstunden gebraucht werden. Das ist tatsächlich so, dass die mieseste Fahrschule deshalb richtig gut zu tun hat.

Die Gesetzgebung verlangt eine gute Ausbildung für Kraftfahrer (weil der Staat seine Bürger braucht, und zwar unversehrt) und das ist auch in der Fahrschüler-Ausbildungs- und Prüfordnung  bis ins Detail festgelegt.
Wenn aber ein neuer Fahrprüfer zum TÜV kommt und genau nach dieser Prüfordnung arbeitet, fallen von 100 vorgestellten Prüflingen mindestens 90 durch, weil die Fahrschulen darauf nicht vorbereitet sind. (Nicht dass sie entsprechend nicht ausbilden könnten, oh doch.) Was passiert dann? Dann wird der neue Fahrprüfer mal vom Chef über das Geschäftsmodell unterrichtet, insbesondere mit der Information, dass die Fahrschulen mit die besten Kunden des TÜVs sind. Und dass es keinem Geschäft gut tut, seine Kunden zu vergraulen.


fahrofix






 


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